„Kinderfußball ist kein Erwachsenenfußball!“

FUNiño wird dem in jeder Form gerecht.

Seit der Gründung unseres Vereins geht es uns darum, vermehrt wissenschaftliche Erkenntnisse und Aspekte in das Kinder- und Jugendtraining einfließen zu lassen und neue Richtlinien aufzustellen, die auch den Vorgaben des DFB für ein altersgemäßes Training gerecht werden.

FUNiño ist nun die Antwort auf die Anforderungen im Kinder-und Jugendfußball.

Aber was ist FUNiño eigentlich?

In der Grundform  wird auf einem verkleinerten Spielfeld 3:3 auf 4 Tore gespielt. Die Tore stehen dezentral, nahe der Seitenlinien. Es gibt eine sechs Meter breite Torschusszone, aus der die Tore ausschließlich erzielt werden dürfen. Besteht eine Mannschaft aus mehr als 3 Spielern – höchstens 6 – gibt es eine feste Reihenfolge der Rotation, die jedem Spieler die gleichen Spielanteile sichert.

Diese Spiel- und Trainingsform erfüllt alle Kriterien, um Kindern ein effektives und leistungs- sowie altersgerechtes Training anzubieten: weniger Kinder auf dem Feld bedeutet mehr Ballkontakte für jeden Einzelnen. Weniger Kinder bedeutet aber auch eine bessere Übersicht über die Spielsituation, da jüngere Altersklassen mit zu vielen Eindrücken überfordert sind und den Überblick verlieren.

Ein fester Rotationsmechanismus fördert alle Spieler gleichermaßen, egal welche Entwicklungsstufe sie haben. Feste Positionen gibt es in dieser Spielform nicht, daher werden Kinder nicht zu „Positionsidioten“ herangezogen, sondern entwickeln sich allumfassend.

Das Auseinanderziehen der Tore fördert das periphere Sehen. Auch das Passspiel wird nebenher gefördert, ohne dass es Einwirkungen von außen auf die jungen Spieler benötigt. Sie können sich zu selbstständig denkenden, kreativen Spielern entwickeln.

Gerade die Entwicklung der Spielintelligenz ist das große Thema des heutigen Fußballs, weil es bei der guten taktischen Ausbildung in allen Fußballnationen auf den einzelnen kreativen und starken Spieler ankommt, der für Überraschungsmomente sorgen kann und Lücken findet, neue Räume erschließt.

Die Vorzüge liegen klar auf der Hand und sind bereits wissenschaftlich untersucht worden. Eine wachsende Zahl an Bundesligavereinen übernehmen dies (z.B. TSG Hoffenheim, Borussia Dortmund, Hannover 96, FC St. Pauli, HSV, 1860 München, 1. FC Union) und gliedern es in den Trainings-und Spielbetrieb ein. In immer mehr Bundesländern (z.B. Bayern) gibt es die Möglichkeit, FUNiño-Festivals anstelle des bisher üblichen Spielbetriebs zu veranstalten. Das nimmt den Teams den Druck, Punkte für einen guten Tabellenstand erringen zu müssen und stellt endlich die Ausbildung in den Vordergrund.

Wir verfolgen dies als Verein bereits seit der Gründung und sehen uns nun in unserer grundsätzlichen Ausrichtung immer mehr bestätigt.

Durch Austragung solcher Festivals tragen wir zur Förderung bei und können anhand praktischer Beispiele die vielen Vorzüge aufzeigen.

Der Fußball benötigt eine breite Basis an kreativen, spielintelligenten Fußballern und die Grundlage dafür legen die vielen Vereine, die im Breitensport tätig sind.

Wir wollen in unserem Umfeld daran mitgestalten, zum Wohle aller fußballinteressierten Kinder und damit auch zum Wohle des Fußballs insgesamt.

Projekt „FUNiño“