Der 1. FC Schöneiche e.V. steht für nachhaltige Jugendarbeit. Wir sehen uns einer langfristig orientierten Ausbildung und nicht einer reinen und kurzsichtigen Ergebnisorientierung verpflichtet.

Wir wollen die Kinder durch eine qualifizierte und ganzheitliche Ausbildung zu vielseitigen Fußballern formen, die ihr individuelles Leistungsoptimum erreichen.

Daher legt der 1. FC Schöneiche e.V. den Schwerpunkt darauf, seine Jugendspieler nicht nur fußballerisch auszubilden, sondern die gesamte Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und grundlegende Werte wie Respekt, Fairness, Toleranz und Teamgeist zu vermitteln.

Ein guter Umgang miteinander, gegenseitige Unterstützung sowie vorbildliches Benehmen sind selbstverständlich und uns sehr wichtig.

Wir schulen die Eigenverantwortung der Spieler und bilden ihre Willensstärke und Leidenschaft heraus.

Das Vereinsleben endet aber nicht mit dem Abschluss eines Spiels oder einer Trainingsstunde, sondern umfasst auch Aktivitäten außerhalb dieses Rahmens. Um eine möglichst lebenslange Bindung zum Spiel, zum Team und zum Verein aufzubauen, sind vielfältige Veranstaltungen außerhalb des Trainings vorgesehen, wie z.B. der Besuch eines Bundesligaspiels oder gemeinsame Fahrten und Feiern.

Nur wenn alles ineinander greift, ist das Ziel eines ganzheitlichen Spielers zu erreichen:

Die Kinder werden in ihren individuellen Leistungsniveaus gefördert und durch ein alters- und entwicklungsabhängiges Training an ihre sportlichen Höchstleistungen herangeführt. Dabei passen wir den Fußball mit seinen Trainingsinhalten den jeweiligen Entwicklungsstufen der Kinder an und nicht die Kinder dem Erwachsenenfußball.

Wir bieten situative Erfahrungen in vereinfachten und damit leichter zu verarbeitenden Konstellationen.

2:2- oder 3:3-Spiele auf 4 Tore nehmen einen großen Raum ein und garantieren jedem Kind viele Ballkontakte und aktives Einbeziehen in das Spielgeschehen. Über unterschiedliche Organisationsformen im Spielfeldaufbau und einem Variieren der Spielformen (Abstimmen von Positionen, Anzahl der Spieler, Zielsetzungen, Regularien etc.) werden alle Aspekte des Spiels sowie die erforderliche Bewegungs- und Handlungssicherheit erlernt und gefestigt. Wir vermitteln die grundlegenden Elemente – wie Zweikampfverhalten, Angriff und Abwehr – in praxisnahen Einheiten und verfolgen auch hier den ganzheitlichen Ansatz.

Das heißt für uns, dass wir die Kinder nicht schon in frühen Entwicklungsstufen zu „Positionsidioten“ heranziehen, sondern Erfahrungen in allen Bereichen sammeln lassen. Nur so können sie sich ausprobieren und ihre Stärken optimal entwickeln. Wir praktizieren das Rotationsprinzip, bei dem die Kinder jede Position kennenlernen und zu vielseitig ausgebildeten Spielern heranreifen.

Eine Spezialisierung im höheren Jugendalter ist so einfacher möglich, weil der einzelne seine Stärken in der vielseitigen Grundausbildung ausreichend entwickeln konnte.

Kinder und Jugendliche sind heutzutage zwar oft technisch nicht schlecht ausgebildet, haben aber erhebliche Probleme, das Ganze unter Belastung, Gegner-/Zeitdruck oder im fortgeschrittenen Erschöpfungsstadium umzusetzen. Das sind unserer Meinung nach Symptome eines zu stark auf isolierte Übungsformen ausgerichteten Trainings. Und hier setzt unser Konzept an: Reine Pass- oder Torschussübungen ohne Bezug zum Spiel oder gar stundenlange Rundenläufe ohne Ball haben bei uns keinen Platz.

„Fußballspielen lernt man durchs Fußballspielen.“

Stupide Übungen ohne Bezug zur Praxis machen den Kindern auf Dauer keinen Spaß. In einer langen Reihe stehen, um dann auch endlich einmal den Ball vom Elfmeterpunkt ins Tor schießen zu können oder vom Trainer einen Ball zugespielt zu bekommen, ist nicht im Sinne der Freude der Kinder und Jugendlichen am Spiel und dient auch dem Spielverständnis in keiner Weise.

Natürlich nimmt das Erlernen neuer Techniken auch einen gewissen Raum ein, um Bewegungsmuster zu verinnerlichen, aber hierbei geht es wirklich nur darum, die Bewegung als solche zu erfahren. Das eigentliche Verinnerlichen erfolgt bei uns in progressiv aufgebauten Übungsreihen, die sich nach und nach der komplexen Spielsituation (Gegner und Zeitdruck) wieder annähern. Die Ausführungssicherheit und Anwendbarkeit wird dann in entsprechenden Spielformen mit Schwerpunktsetzung (z.B. zählen Tore im Spiel nur nach dem zuvor eine Finte angewandt worden ist oder nach einer gewissen Anzahl an Pässen) ausgebildet.

An oberster Stelle steht bei uns die Entwicklung der Spielintelligenz. Diese bildet die Grundlage unseres Trainings.

„Fußball beginnt im Kopf und endet in den Füßen“ (Horst Wein)

Die Kinder werden bei uns aktiv mit in das Training einbezogen und erarbeiten sich selbstständig konstruktiv Lösungen durch gezieltes Fragen. Ein guter Trainer gibt nicht viel vor, sondern schafft Möglichkeiten, dass die Spieler eine gestellte Aufgabe allein fußballerisch lösen können.

So wird der Spieler auch im kognitiven Bereich ungemein gefordert.

Um den Kindern ein optimales Trainingsumfeld zu bieten, bilden sich die TrainerInnen ständig weiter und verfolgen die neuesten Entwicklungen im Kinder- und Jugendbereich, um die eigene stete Entwicklung zu gewährleisten.