§ 1 Grundsätze Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit



  1. Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen.

  2. Für den Verein gilt generell das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes.

  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder hieraus keine Zuwendungen.

  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Haushaltsplan



  1. Für jedes Geschäftsjahr muss ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Der Haushaltsplan muss sich in seinem Aufbau nach dem Kontenplan des Vereins richten.

  2. Die Beratung über die Entwürfe findet bis zum 01.12. des Vorjahres statt.

  3. Vom Verein werden folgende Aufgaben übernommen und im Haushaltsplan aufgeführt:

    a. Sportstätten-Benutzungsgebühren

    b. Trainer (Aufwandsentschädigung)

    c. Kosten für die Durchführung von Wettkämpfen

    d. Strafgelder

    e. Kosten für Sportgeräte

    f. Kosten für Sportbekleidung

    g. Beiträge an Fachverbände

    h. Versicherungen und Steuern

    i. Reisekosten (Lehrgänge und Tagungen)

    j. Aufwendungen für Ehrungen und Geschenke

    k. Aufwendungen für Trainingslager, Ausflüge und ähnliches

    l. Kosten der Geschäftsführung

  4. Der Vorstand beschließt den Haushaltsplan.

§ 3 Jahresabschluss



  1. Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss darüber hinaus eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein.

  2. Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß § 21 der Vereinssatzung zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, regelmäßig und unangemeldet Prüfungen durchzuführen.

  3. Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung.

  4. Der Jahresabschluss wird nach Fertigstellung aufgelegt.

§ 4 Verwaltung der Finanzmittel



  1. Alle Finanzgeschäfte werden über die Vereinshauptkasse abgewickelt.

  2. Der Kassenwart verwaltet die Vereinshauptkasse.

  3. Zahlungen werden vom Kassenwart nur geleistet, wenn sie nach § 6 dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.

  4. Der Kassenwart ist für die Einhaltung des Haushaltsplanes verantwortlich.

§ 5 Erhebung und Verwendung der Finanzmittel



  1. Alle Mitgliedsbeiträge werden vom Gesamtverein erhoben und verbucht.

  2. Die Finanzmittel sind entsprechend § 2 dieser Finanzordnung zu verwenden.

§ 6 Zahlungsverkehr



  1. Der gesamte Zahlungsverkehr wird über die Vereinshauptkasse und vorwiegend bargeldlos abgewickelt.

  2. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den Verwendungszweck enthalten.

  3. Rechnungen sind dem Kassenwart, unter Beachtung von Skonto-Fristen, rechtzeitig zur Begleichung einzureichen.

  4. Wegen des Jahresabschlusses sind Barauslagen zum 30.12. des auslaufenden Jahres beim Kassenwart abzurechnen.

  5. Zur Vorbereitung von Veranstaltungen ist es dem Kassenwart gestattet, Vorschüsse in Höhe des zu erwartenden Bedarfs zu gewähren. Diese Vorschüsse sind spätestens 2 Monate nach Beendigung der Veranstaltung abzurechnen.

§ 7 Eingehen von Verbindlichkeiten



  1. Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im Einzelfall vorbehalten:

    a. dem 1. und 2. Vorsitzenden und dem Kassenwart bis zu einer Summe von EUR 200,00,

    b. dem 1. Vorsitzenden über EUR 200,00 hinausgehende Beträge bis zu einer Summe von EUR 500,00 mit Zustimmung eines zweiten Vorstandsmitgliedes,

    c. dem Gesamtvorstand bis zu einem Betrag von EUR 2.500,00 und

    d. der Mitgliederversammlung bei einem Betrag von mehr als EUR 2.500,00.

§ 8 Spenden



  1. Der Verein ist berechtigt, steuerbegünstigte Spendenbescheinigungen auszustellen.

  2. Spenden kommen dem Gesamtverein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einem bestimmten Zweck zugewiesen werden.

§ 9 Inventar



  1. Zur Erfassung des Inventars ist vom Kassenwart ein Inventarverzeichnis anzulegen. Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind. Das Inventarverzeichnis muss enthalten:

    a. Anschaffungsdatum

    b. Bezeichnung des Gegenstandes

    c. Anschaffungs- und Zeitwert

    d. Aufbewahrungsort

    Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen.

  2. Zum Haushaltsplanentwurf ist eine Inventurliste vorzulegen.

  3. Sämtliche vorhandenen Werte (Barvermögen, Inventar, Sportgeräte usw.) sind alleiniges Vermögen des Vereins. Dabei ist es gleichgültig, ob sie erworben wurden oder durch Schenkung zufielen.

  4. Unbrauchbares oder überzähliges Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Der Erlös muss der Vereinskasse zugeführt werden.

  5. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg vorzulegen.

§ 10 Zuschüsse



  1. Nicht zweckgebundene Zuschüsse werden im Rahmen der Haushaltsplanberatung verteilt.

  2. Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden.

§ 12 Inkrafttreten


Diese Finanzordnung tritt mit ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am __________ in Kraft.